02 Perlen Yuki, Merzig
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INTERGEM 2016 glänzt mit Besucherplus

Mit 3200 Fachbesuchern war die 32. Auflage der INTERGEM in Idar-Oberstein vom 30.9. bis 3.10.2016 ein voller Erfolg. Über 200 Einkäufer mehr als im Vorjahr reisten in die Edelsteinmetropole im Hunsrück, um das Angebot der rund 120 Aussteller zu begutachten. Messe-Geschäftsführer Kai-Uwe Hille sagt: „Wir sind äußerst zufrieden mit diesem Ergebnis. Gerade in diesen schwierigen Zeiten für Fachmessen sind das positive Signale. Unsere Strategie, die INTERGEM als den bedeutendsten Marktplatz für feinste Steine, Edelsteinschmuck und Zubehör in Europa zu profilieren, werden wir weiterverfolgen. Dabei geht es nicht um die absolute Größe, sondern die Konzentration auf die wichtigsten Marktteilnehmer.“ Unter den Besuchern aus mehr als 40 Ländern waren zudem laut dem Vorsitzenden des Messevereins der INTERGEM, Dr. Konrad Henn „erfreulich viele potente Einkäufer.“ Die meisten Messegäste kamen aus Deutschland und den angrenzenden Nachbarländern Holland, Belgien, Frankreich und Italien. Das spezielle Angebot der INTERGEM an Edelsteinraritäten, die es auf dem Weltmarkt in dieser Konzentration nirgendwo sonst gibt, zog aber auch Kunden aus Russland, den USA, Brasilien und Fernost an. „Man muss keine Weltreise machen, um so viele schöne Edelsteine aus aller Welt zu sehen. Sie liegen hier sozusagen direkt vor unserer Haustür“, meinte auch der rheinland-pfälzische Wirtschaftsminister Dr. Volker Wissing bei seiner Eröffnungsrede. „Die Edelsteinbranche ist ein nicht wegzudenkender Teil der rheinland-pfälzischen Industriekultur. Es ist unser Wirtschaftszweig mit den schönsten Produkten.“

Die Fokussierung des fachlichen Rahmenprogramms auf das Thema Paraiba Turmalin hat sich gleichfalls ausgezahlt. Die Vorträge von Dr. Claudio Milisenda von der Deutschen Stiftung Edelsteinforschung DSEF über die besondere Magie der Steine fanden großen Zuspruch. „Der Paraiba steht wie kein anderer Edelstein derzeit für die ganz besondere Kompetenz Idar-Obersteins. Denn hier wurde seine besondere Schönheit erstmals erkannt und letztlich die Welle ins Rollen gebracht, die ihn zu einem der begehrtesten Farbedelsteine der letzten Jahre gemacht haben“, weiß der Messe-Chef. Alle Teilnehmer an der Aktion „Spot on Paraiba“ berichteten von einem großen Kundeninteresse an der Edelsteinrarität. Auch künftig will die INTERGEM eine Edelsteinvarietät aus dem riesigen Repertoire der Aussteller in den Mittelpunkt rücken.

Gefragt war auf der diesjährigen INTERGEM aber alles, was schön und selten ist und es dem Juwelier oder Goldschmied erlaubt, sich bei seinen Kunden zu profilieren. Daher zeigten sich auch die meisten Aussteller sehr zufrieden mit ihrer Messebilanz. „Die INTERGEM 2016 war für mich durchweg positiv. Es waren viele interessante Kunden und potenzielle Neukunden gekommen. Darunter waren viele deutsche und europäische Juweliere. Die Paraiba-Kampagne hat ernsthaftes Interesse und auch einige Verkaufsabschlüsse generiert. Vom Umsatz her war es für mich die beste INTERGEM in 32 Jahren,“ berichtet Constantin Wild aus Idar-Oberstein. Und Heike Faller von Karl Faller aus Kirschweiler ergänzt: „Wir sind sehr zufrieden mit der INTERGEM 2016. Wir hatten einige sehr wertvolle Edelsteine verkaufen können. Die vielen mittleren und kleinen Abschlüsse sorgten für eine gesunde Mischung. Die Kunden waren durch die Bank weg hochkarätig. Es kamen auffallend viele Juweliere in diesem Jahr aus Deutschland.“ Wolfram Faust von Emil Weis Opale aus Kirschweiler zeigte sich ebenfalls mit Frequenz und den Abschlüssen zufrieden: „Viele Besucher schätzen die kleine, feine Fachmesse sehr und wollen auf jeden Fall im nächsten Jahr wiederkommen.“

Gute Voraussetzungen für die kommende INTERGEM vom 30.9. bis 3.10.2017.

Fotos INTERGEM:

  1. Opal Country, Hohenaspe
  2. Perlen Yukie, Merzig
  3. Conny Kokot, Hagen
  4. Günther Weinz, Kirschweiler
  5. Forum Paraiba, Vortrag Dr. C. Milisenda